Archive for April, 2010

Agiles Projektmanagement vs. klassisches PM von Dr. Stefan Hagen


Auf der Seite pm-blog.com habe ich soeben die höchst interessante Präsentation von Dr. Stefan Hagen entdeckt. Herr Hagen ist Geschäftsführer der Hagen Management GmbH und seit 2001 im Bereich Managementberatung und Projektmanagement tätig.


In der 29-seitigen stark fotogetriebenen Präsentation welche am 26.3.2009 auf der ZCOPE in Bregenz vorgetragen wurde geht es um den Vergleich zwischen agilem Projektmanagement und klassischem Projektmanagement. Leider gibt es kaum Text, sodass die Präsentation im Nachhinein kaum nachvollziehbar ist, die Schaubilder die Herr Hagen benutzt hat sind dafür aber umso besser. Vielleicht lasse ich mich von dem ein oder anderen Bild inspirieren und bringe diese in einer meiner nächsten Präsentationen unter.

Die KVB setzt mit Scrum neue Akzente

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) konnte dank ihrem IT-Leiter Manfred Klunk neue Fortschritte in der Anwendungsentwicklung verzeichnen. Bisher war die Anwendungsentwicklung sehr teuer, unausgereift und unflexibel. Dank der Weiterentwicklung der Sourcing-Strategie konnte die Software skalierbarer, hochwertiger und kostengünstiger gemacht werden. Auf der prozessualen Ebene wählte Manfred Klunk das Vorgehensmodell Scrum. Mit diesem Vorgehensmodell können Werte, Rollen und Meetings integriert werden, so konnte die Softwareentwicklung wesentlich agiler werden. Aufgrund der täglichen Meetings besitzen nun alle Beteiligten die Möglichkeit, von einer hohen Transparenz und einer schnellen Steuerung zu profitieren. Durch Scrum haben sich die Entwicklungszeiten lauffähiger Releases erheblich verkürzt. Der Realisierungsstand kann durch die Burn-down-Charts jederzeit erkannt werden. So steigt nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern das Vertrauen zwischen allen anderen Beteiligten. IT und Fachbereich wachsen so zusammen.

Manfred Klunk stellte die Sourcing-Strategie so um, dass Preis, Qualität und Skalierbarkeit hinsichtlich der Anwendungsentwicklung verbessert wurden. Die externen Kosten konnten so stark gesenkt werden, die Kernkompetenzen werden von den internen Mitarbeitern übernommen. Durch das so genannte Outsourcing, können viele Prozesse an die Partner nach Rumänien und Polen verlagert werden. Außerdem wurde eine eigene Strategie entwickelt, die so genannte Codequalitäts-Management-Strategie. Die Qualität der derzeitigen Aufträge kann jederzeit von dem betreffenden Entwickler überprüft werden. Dies wird durch so genannte Software-Key-Performance-Indicators bewerkstelligt.