Archive for März, 2010

Suchmaschinenoptimierung in Scrum Projekten

Leider ist Suchmaschinenoptimierung (bzw. SEO) in der bisher gelebten Form oft nicht mit Scrum zu vereinbaren. Der normale Prozess von SEO-Dienstleistern ist am Anfang der Zusammenarbeit die notwendigen Steps und TODOs zu definieren und dies in kürzeren Abständen oder im schlimmsten Fall nur am Ende zu betrachten. Hinzu kommt, dass, wenn überhaupt, nur auf ein Testsystem zugegriffen werden kann. Für einen Scrum-Prozess ist dies relativ ungünstig.

Was kann man also tun?

Sucht man einen SEO Berater für das eigenen Unternehmen ist es daher umso wichtiger, dass dieser Erfahrung mit Scrum hat, nach den Sprints der Entwickler arbeiten kann und ggf. nach jedem Sprint einen Review des Testsystems machen kann. Auch wenn die Kosten hierfür bedeutend höher sind als nur am Anfang und am Ende ein Review des Internetprojektes zu machen so sollte dies unbedingt getan werden. Anderenfalls entwickelt sich dieses Thema innerhalb der Scrum-Teams schnell zum Selbstläufer. Während die Entwickler meist sehr gutes Know-How in deren spezialisierten Bereichen haben, haben sie umso weniger Erfahrung mit Marketingaspekten wie der Suchmaschinenoptimierung oder dem Onlinemarketing im Allgemeinen.

Warum taucht dieses Problem gerade bei SEO auf?

SEO ist im Gegensatz zu klassischem Onlinemarketing, der Webanalyse oder dem Suchmaschinenadvertising oft noch kein fester Bestandteil des eigenen Unternehmens. Grund hierfür ist die Hohe Anforderung an die Suchmaschinenoptimierung und die großen Gefahren die bei falscher Optimierung.

Langfristig sollte versucht werden zum einen den Stellenwert von SEO und zum anderen die Konflikte zwischen Scrum und SEO der Geschäftsführung bewusst zu machen. Schulungen für die eigenen Softwarentwickler sind meist schlecht investiert, da diese zum einen sehr teuer werden können und zum anderen die Schnittmenge zwischen Technik und Marketing in diesem Bereich zwar vorhanden sind aber dennoch eher als gering einzustufen sind.

Inspiriert zu diesem Beitrag hat mich der Blogpost auf internetkapitaene.de,  wo das Thema aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung analysiert wird.

Projektmanagement mit Scrum – Tommy Norman

Tommy Norman arbeitet als Systemarchitekt bei Compuware, einem us-amerikanischen Softwareunternehmen mit Sitz in Detroit und ist zertifizierter Scrum Master. In seinem Vortrag über Projektmanagement mit Scrum. Die 76-Seiten starke Präsentation ist sehr us-amerikanisch (gute Schaubilder, wenig Text). Obwohl man nun denken könnte, dass dies sehr flach gehalten ist, wird gerade zum Ende der Präsentation doch etwas tiefer in die Materie eingestiegen.

Für mich ist die Präsentation vorallem wegen der sehr schönen Schaubilder interessant.  da Scrum ein relativ technisches Konzept ist, ist es immer wieder schön wenn man Präsentationen sieht die das ganze optisch so schön aufbereiten. Ich hoffe dies hilft auch allen anderen Scrum Beratern um in brenzlichen Situation bei den Zuhörern wieder das notwendige Interesse zu wecken.

Payback nutzt Scrum

Der Payback Konzern verwendet bereits seit über einem Jahr erfolgreich die Scrum-Vorgehensweise, um die Softwaren-Entwicklung zu optimieren. Dank dieser Umstellung stieg die Motivation und die Produktivität der Mitarbeiter erheblich. Bei großen Projekten kommt es nich selten vor, dass diese nicht mit den kalkulierten Kosten und Laufzeiten auskommen.

Oft liegen Jahre zwischen der Planung und der Ausführung eines Projekts, so dass am Ende die Anfangsbedinungen nicht mehr vollständig nachvollziehbar sind.

Loyalty Partner Solutions (LPS) wurde als Tochter von Payback im Jahre 2008 gegründet, um sich speziell um die Software Entwicklung zu kümmern. Inzwischen ist die Tochterfirma ebenfalls für die Software der Deutschen Bahn AG und zahlreichen anderen Firmen zuständig. Um effektiver arbeiten zu können hat LPS ihre Entwicklung auf Scrum, eine Methode zur agilen Software Entwicklung, umgestellt. Diese ermöglicht mehr Flexibilität und so können Änderungen direkt während der jeweiligen Phase des Projekts einbezogen werden. Es wird dabei viel Wert darauf gelegt in ständigem Kontakt mit den Kunden zu stehen.

Auch die Meinung der Mitarbeiter wird mehr in das laufende Projekt involviert und schafft somit einen Motivationsschub. Diese Methode sorgt für mehr Transparenz und Produktivität, was von alle Beteiligten bestätigt wurde.

Einnen ausführlicheren Bericht gibt es bei cio.de